• marcushaehndel

Projekt.Masken Einladung zur Online-Ausstellung


Erleichterung!

Unglaublich, wie viele kleine und mittelgroße Schritte für eine Ausstellung nötig sind. Ich vergesse jedes Mal aufs Neue das Ausmaß an Arbeit, Kommunikation, oder der Dynamiken von Deadlines, die Motivation und Herausforderung gleichzeitig bedeuten. Am Ende stehe ich fast immer etwas betäubt da und muss mir wieder ins Gedächtnis rufen, was ich die letzten Monate „eigentlich alles getan habe“.


Gruppenausstellungen sind eine großartige Möglichkeit, sich all diese Vorbereitungsschritte gemeinsam zu teilen, sich gegenseitig zu supporten und auch im Prozess des Schaffens sich Inspiration und Antrieb gegenseitig zu sein. Seit Beginn meines Projekts.Masken habe ich mich den Vorbereitungen zur Ausstellung „UTOPIA – Fotografie zwischen Traum und Vision“ von Ebba Dangschat (VHS Kreuzberg) angeschlossen.

Aufgrund der aktuellen Situation muss die Präsensausstellung vorerst verschoben werden.

Trotzdem, oder grade deswegen möchte ich euch nun zu unserer Onlineausstellung einladen. Sie ist fertig, und ich bin sehr stolz und glücklich, diesen Link nun mit euch zu teilen!


https://artspaces.kunstmatrix.com/en/exhibition/4384157/utopia-%E2%80%93-fotografie-zwischen-traum-und-vision



Kultur und Kunst findet neue Wege. Ich bin sehr begeistert von diesen Möglichkeiten! Freue mich jedoch natürlich auch schon sehr darauf, möglicherweise bereits im April mit euch gemeinsam die Vernissage der realen Ausstellung in Bethanien, am Mariannenplatz zu haben.



Wie geht es mit dem Projekt.Masken weiter? Ich bin nach wie vor auf der Suche nach interessierten Teilnehmern. Zurzeit bin ich mit weiteren interessierten Personen im Gespräch, welche ebenfalls Teil dieser Arbeit sein möchten. Diese Gruppenausstellung ist ein erster kleiner und doch großer Schritt, bisherige Ergebnisse zu präsentieren und einen Impuls zu setzen.

„Offenheit“, „Verletzlichkeit zeigen“, wie wäre die Vorstellung in einer Kultur zu leben, in der genau diese Werte von hoher Bedeutung sind, allgemein akzeptiert werden und man es honoriert, wenn Menschen sich stärker auch mal von ihrer schwachen, unfertigen Seite zeigen? Stehen diese einigen aktuell sehr prominenten Werten wie Selbstverwirklichung, Performance, Exzellenz und „good vibes only“ gegenüber? Ich denke es ist eine Frage der Ballance.


Viel Spaß bei der Ausstellung, bis hoffentlich bald wieder in persona!